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Pfeifenraucher sind gemütliche alte Männer, oder? Einen alten Seebären kann man sich gar nicht ohne die Pfeife im Mundwinkel vorstellen. Oder die gemütliche Altherren-Runde, die mit Tabakpfeife und einem guten Scotch über die wichtigen Belange der Welt philosophiert. Diese Klischees kennen wir alle. Doch auch junge Menschen greifen wieder zur Tabakpfeife. Aufbau, Materialien, Formen, der richtige Tabak, das richtige Stopfen und natürlich das Finden der richtigen Tabakpfeife sind Themen, die einen passionierten Pfeifenraucher interessieren. Daher soll der Tabakpfeife Aufbau Thema dieses Artikels sein.

Tabakpfeife Aufbau kurz erklärt

Irgendwie haben wir alle schon mal eine Pfeife gesehen. Ein Kopf, ein Mundstück und fertig., oder etwa nicht? Es verbirgt sich noch viel mehr an und in der Tabakpfeife. Wir erklären euch, wie der Aufbau einer Tabakpfeife ist.
Im Groben besteht ein Tabakpfeife aus drei wichtigen Bestandteilen. Einer Kammer, in welcher der Pfeifentabak verbrennt, einem Mundstück und einem Holm, der beide verbindet. Die meisten Holme sind dabei so gefertigt, dass ein Filter eingesetzt werden kann. Es gibt aber auch filterlose Pfeifen. In die filtervorbereiteten Tabakpfeifen wird meist ein normierter Aktivkohlefilter mit einem Durchmesser von 9 Millimetern eingesetzt. Darüberhinaus sind natürlich auch andere Filterformate gebräuchlich, ja sogar für die eigentlich filterlosen Pfeifen kann man Filter bekommen. Deren Größe orientiert sich dann am Durchmesser des Holmes. Das Mundstück wird in den Holm eingesetzt und bestand früher vor allem aus Naturkautschuk. In heutiger Zeit bestehen die Mundstücke meist aus Acryl. Dies hat den einfachen Grund, dass Naturkautschukmundstücke mit der Zeit oxidieren und dann den Geschmack stark schmälern.

Tabakpfeife Aufbau – Das richtige Mundstück

Beim Rauchen der Pfeife wird der Tabakrauch von der Brennkammer durch den Holm zum Mundstück geleitet. Wichtig ist die Wahl des richtigen Mundstückes, denn es gibt zumindest zwei verschiedene Typen des Pfeiferauchers. Der erste Typ hat die Pfeife eigentlich die ganze Zeit im Mund und pafft vor sich hin. Der zweite hält die Pfeife die meiste Zeit am Kopf in der Hand und führt sie nur zum Inhalieren an den Mund. Jeder dieser Typen benötigt ein anderes Mundstück. Unser Dauerpfeifenlutscher rauchen zumeiist mit Biss. Sie brauchen ein Mundstück, welches sie mit den Zähnen halten können. Die Genießer können natürlich auch mit Biss rauchen. Aber die Aromaentfaltung ist besser, wenn das Mundstück eines ist, welches mit den Zähnen und den Lippen gehalten werden kann. Der Unterschied in der Formung der beiden Mundstücksarten liegt darin, dass die Rauchöffnung bei unserem Typ zwei in Richtung der Zunge gerichtet ist. Die Öffnung beim Dauerpaffer zielt auf den weniger empfindlichen Gaumen. Ein Nachteil dieser Lippenbissmundstücke iost, dass sie durch die Abknickung zum Gauemn hin sehr schlecht zu reinigen sind.

Besonderheiten an Pfeifen

Durch den Verbrennungsvorgang, den es zum Rauchen ja braucht, entsteht Wärme und dadurch auch Kondenswasser an der Pfeife. Manchmal speichelt aber auch ein Tabakpfeifenraucher sehr stark. Dafür haben manche Pfeifen sogenannte Saftsäcke. Sie fangen den Speichel und die Kondensflüssigkeit auf. Außerdem wird oft auch ein Zapfen, meist aus Teflon, in die Pfeife eingesetzt. Er soll für einen gleichmäßigeren Luftstrom und nicht zu hohe Verwirbelungen sorgen. Dadurch senkt sich die Kondensatbildung. Die Bohrung für den Zapfen sollte ein bisschen angesenkt sein und der Zapfen kann noch besonders geformt werden, um noch bessere Ergebnisse zu erreichen. Meist findet man aber nur die Standardform ohne die sogenannte “Schulter”.

Tabakpfeife Aufbau – Woraus besteht eine Pfeife?
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