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Die wichtigsten Tipps zur E-Zigarette

Die E-Zigarette kann einem helfen, mit dem Rauchen aufzuhören. Nutze die Tipps in diesem Beitrag und werde zum Elektroraucher. Die Tabakindustrie ärgert sich schon länger über sinkende Verkaufszahlen und eine neue „unverschämte“ Generation, die sich hartnäckig weigert, mit dem Rauchen zu beginnen. Nun kommt auch noch diese verflixte E-Zigarette hinzu! 🙂 Ihr habt eine E-Zigarette oder wollte gerade eine kaufen und sucht nach Tipps und Tricks? Dann seid Ihr hier genau richtig! Hier erfahrt Ihr unsere drei ultimativen Tipps rund ums Dampferlebnis.

Die Fachbegriffe zur Elektro-Zigarette

Nicht nur der Umfang der Thematik ist fast schon erdrückend, sondern auch die vielen neuen Fachbegriffe, mit denen man sich rumschlagen muss. Dabei ist das Ganze gar nicht so schwierig wie gedacht. Mit unserem Dampfer-Lexikon behaltet Ihr alle Begriffe im Überblick.

Aller Anfang ist schwer: Tipp 1

Wenn Ihr noch keine E-Zigarette habt, aber darüber nachdenkt, eine zu kaufen, sollte man dies wohlbedacht tun. Ein Profimodell geht schnell ins Geld. So viel Geld wollen aber die meisten nicht in die Hand nehmen. Daher ist es eine gute Sache, sich für ein Starter-Set zu entscheiden. Geht entweder zu einem Fachhändler oder Eurer Verkaufsplattform des Vertrauens und entscheidet Euch für ein Modell, das oft gekauft wurde und gute Bewertungen hat. So könnt Ihr Euch zum einen über andere Meinungen im Vorfeld informieren, aber auch sicherstellen, dass es bei einem Defekt nicht nur einen zuverlässigen Hersteller gibt, der sich kulant zeigt, sondern auch noch existiert, um Euch die passenden Ersatzteile zu liefern.

Übrigens gibt es auch Fachhändler, bei denen Ihr die Produkte vorher ausprobieren könnt. Aber auch Onlinehändler sind meistens sehr kulant. Wenn euch das Produkt nicht gefällt, könnte es in Frage kommen, dieses zurückzuschicken.

Ersatzteile für die E-Zigarette

Es gibt einige E-Zigaretten, die aus einem Stück gefertigt sind und wenn ein Teil kaputt geht, dann müsst Ihr das gesamte Produkt neu kaufen. Das muss nicht sein! Die meisten guten E-Zigaretten und Dampfer bestehen aus mehreren Teilen. So habt Ihr die Sicherheit, dass Ihr wegen eines kleinen Defekts nicht gleich wieder tief in die Tasche greifen müsst, sondern einfach das passende Ersatzteil nachbestellen könnt. Jedenfalls solltet Ihr als Anfänger davon absehen, Euch selbst eine E-Zigarette zusammenzubauen. Nehmt eine voreingestellte Variante, bei der Ihr im Höchstfall die Temperatur einstellen müsst.

Ein weiterer Faktor ist die Garantie. Viele Hersteller geben sehr lange Garantien auf ihre Produkte, sofern sie von der Qualität überzeugt sind. Auch hier sollte man Preis und Leistung im Auge behalten.

Akkuleistung der E-Zigarette

Ein wichtiges Ersatzteil ist der Akku. Ohne Strom dampft auch nichts. Ihr solltet einen Leistungsstarken Akku wählen, so stellt Ihr sicher, dass Ihr nicht ein Zweitgerät braucht und den Akku nachts laden könnt. Außerdem ist die Akkupower auch ein Faktor für die Verdampfungsleistung. Also: Ein schwacher Akku macht nur kurz Freude und wenig Dampf. Entweder Ihr legt euch eine externe Ladebank für unterwegs zu oder einen Ersatzakku bzw. ein Ersatzgerät. Auch von Vorteil sind E-Shishas und Elektrozigaretten, die man per USB am Laptop laden kann. Die meisten modernen Produkte bieten das an. Wenn Ihr das Gerät eine Woche genutzt habt, könnt Ihre Akkulaufzeit und Ladezeit genauer absehen und Euch auf den Rythmus einstellen. Ähnlich wie beim Handy ärgert man sich, sobald der Strom weg ist.

Dampfer oder Zigarette?

Bei den E-Zigaretten unterschiedet man zwischen den kleinen schmalen E-Zigaretten und den dicken Dampfern, welche wie eine Lokomotive jede Shisha-Bar vor Neid erblassen lassen. Hier müsst Ihr in Euch reinhorchen. Wie schlimm ist eure Sucht? Mögt Ihr ordentlich Druck in der Lunge und darf es ein bisschen mehr qualmen? Dann sollte es eine dicke Dampflock werden. Wenn Ihr eher der Lighttyp seid und Zigaretten Euch ohnehin immer zu stark waren, dann testet doch erst mal eine schlanke E-Zigarette. Aber auch den Verbrauch sollte man nicht außer Acht lassen. Die schmale kleine E-Zigarette verbraucht natürlich deutlich weniger Liquid.

Liquids – das Dampfwasser: Tipp 2

Liquids – Die Geschmacksvielfalt

Während man als Raucher beim Tabak zwar unter verschiedenen Marken auswählen kann und vielleicht noch sagt „mit oder ohne Menthol“, ist das bei der E-Zigarette anders. Hier hat man die Qual der Wahl, was schön ist und zum Vorteil für Genießer wird. Man kann nicht nur ein Tabak-ähnliches Produkt wählen oder jeden fruchtigen Geschmack, den der Obsthändler an der Ecke auch anbietet, sondern auch exotischere Liquids wie Apfeltorte- oder Cola-Geschmack. Am Ende muss man sich noch entschieden, ob das Liquid Nikotin enthalten soll oder nicht. Achtet bei Eurem ersten Kauf auf eine kleine Flasche, so habt Ihr nicht einen Liter ungenießbarer Flüssigkeit gekauft und könnt Sorten, die Euch schmecken könnten, genauer erkunden.

Liquidqualität

Die Qualität der Liquids lässt sich leider von außen nicht beurteilen und einer staatlichen Prüfung unterliegen sie auch noch nicht. Aber es sei gesagt, dass man hier besser zu einem heimischen Produkt mit hohen Qualitätsstandards greift. Was nicht heißen soll, dass ausländische Produkte oder welche aus Fernost nicht auch gut sein können. Dennoch unterliegen einheimische und europäische Produkte gewissen Lebensmittelgesetzen, sowie Hygienestandards. Somit sind die wahrscheinlich schlimmsten Inhaltsstoffe, die man einem Liquid beipunshen kann, schon mal aus dem Rennen.

Nikotingehalt bei Liquids

Ihr fangt gerade mit dem Dampfen an und müsst nicht nur ein passendes Rauchgerät finden und Euch durch die vielen Sorten probieren, sondern nun auch noch den passenden Nikotingehalt aussuchen. Das klingt alles wie bei einer großen Fastfood-Kette, bei der man die Brotsorte auswählt und das Sandwich frei bestimmbar belegen lassen könnt. Aber keine Sorge: Wir helfen Euch bei der richtigen Wahl!

Grundsätzlich gilt, dass Ihr, sofern Ihr vorher Raucher wart, lieber zu einem stärken Nikotingehalt greift. Da die Umstellung auf die E-Zigarette ohnehin eine Veränderung des Empfindens und des Körpers mit sich bringt, sollte man hier dem Körper nicht zu viel Stress zumuten. Den Bedarf oder den Gehalt runterschrauben kann man später immer noch.

Gängige Beimengungen von Nikotin sind:
  • ohne Nikotin: 0 Milligramm pro ml
  • leicht: 6 Milligramm pro ml
  • mittel: 12 Milligramm pro ml
  • stark: 18 Milligramm pro ml
  • sehr stark: 24 Milligramm pro ml

Wichtig zu wissen ist, dass die Nikotinaufnahme deutlich langsamer von statten geht, als beim normalen Zigaretten-Rauchen. Das heißt: Nur weil euer Nikotinhieper nicht auf Anhieb befriedigt ist, solltet Ihr nicht hektisch weiterschloten, sondern das Ganze kurz wirken lassen. Ansonsten endet euer Experiment mit Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen.

Wieviel Nikotin genau der Menge einer Zigarette entsprich,t lässt sich nicht genau errechnen. Man kann auf jeden Fall nicht den Milliliter-Gehalt mit der Angabe auf der Zigarettenschachtel vergleichen. Da vergleicht man Äpfel mit Birnen.

Aufbewahrung des Liquid

Das Liquid für die Zigaretten hat nicht nur ein Verfallsdatum, sondern kann bei falscher Lagerung auch noch schneller ablaufen. Im Idealfall lagert Ihr das Liquid an einem dunklen Ort, der ein wenig unter Raumtemperatur liegt. Übrigens frieren einige passionierte Dampfer aus Angst vor Preissteigerungen ihr Liquid auch ein. Wir haben das noch nicht gemacht und können über die weitere Verwendung so leider erstmal nichts sagen. Es klingt aber nach einem spannenden Experiment, das wir hier bestimmt einmal durchführen werden.

Reinigung oder Wegwerfprodukt: Tipp 3

Hier noch ein kurzer Tipp zur Reingung. Die E-Zigarette reinigt man am besten mit Wasser. Es wird zwar in Foren immer wieder berichtet, dass es andere Zaubermittel gibt, unter anderem Vodka (Na, wenn die davon mal nicht getrunken haben!), aber mit Wasser lässt sie sich eigentlich spielend leicht säubern. Von Spülmittel kann man nur abraten, da hierdurch die Dichtung spröde wird und ihren Job nicht mehr tut – abdichten. Wenn Ihr lange Freude am Dampfen mit dem gleichen Gerät haben wollt und unverfälschten Geschmack, dann kommt Ihr um eine Reinigung nicht herum.

Ach ja, kommen wir noch zum Umweltkiller der Wegwerfzigarette. Zum Testen könnte man da vielleicht ein Auge zudrücken, aber ernsthaft: Man muss Mutter Natur doch nicht grundlos in den „Ar…ch“ treten.

Fazit zur E-Zigarette

Zum richtigen Dampfer braucht es ein wenig Übung und wohl auch Geduld. Hier sollte man sich von Körper und Bauchgefühl lenken lassen. Probiert alles in Ruhe aus und überstürzt nichts. Grundsätzlich ist es eine feine Sache, mit dem Rauchen aufzuhören und wenn die E-Zigarette euer Weg ist, das Ding durchzuziehen (im wahrsten Sinne des Wortes), dann drücken wir euch die Daumen.

Übrigens gibt es einige unseriöse Studien über die gravierende Schädlichkeit von E-Zigaretten, die meistens von der Tabakindustrie finanziert sind und dessen Erkenntnisse auch aus wissenschaftlicher Sicht haarsträubend sind. Fakt ist: Auch dampfen ist schädlich, doch erste „echte“ Studien zeigen auch in der Langzeitfolge (wenn man schon davon sprechen kann) positive Ergebnisse. Das Dampfen soll tatsächlich wesentlich weniger schädlich sein, als das gute alte Rauchen.

Vergesst nicht, Euch mit örtlichen Vorschriften vertraut zu machen. Zum Dampfen müsst Ihr nicht nur volljährig sein, Ihr habt Euch außerdem auch dem lokalen Dampfverboten zu beugen. Klar ist das Passivdampfen nicht mit dem Passivrauchen vergelichbar, dennoch gilt das Hausrecht des Grundstücksbesitzers. Er kann nicht nur das Rauchen verbieten, sondern auch das Dampfen. Dennoch wird der Ottonormalbürger wahrscheinlich lieber mit einer frischen Brise Apfel angepustet, als mit der Qualmwolke aus der Zigarette. 😉

Wenn Ihr Fragen zur E-Zigarette habt oder Eure Erfahrungen mitteilen wollt, dann nutzt gerne unten die Kommentarfunktion. Verbreitet das Wort!

E Zigarette – Tipps & Tricks
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